Historic college with large front lawn and Georgian architecture.
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Englische Internate im Profil: Wells Cathedral - wo Bach, Beethoven und die Beatles gern die Schulbank gedrückt hätten

A brunette women with glasses in a black blouse is smiling into the camera Von Nina Slattery

Als wir uns Anfang Mai auf den Weg nach Somerset gemacht haben, standen zwei herausragende Schulen auf dem Programm, die unterschiedlicher in ihren Stärken nicht hätten sein können. Millfield – das Top-Internat für Sport und: Wells Cathedral! Eine Schule, deren musikalischer Ruf in ganz England ertönt. Musik liegt hier nicht nur in der Luft, sondern hat einen ganz besonderen Einfluss auf das Klima der Schule: Aufmerksame Höflichkeit, Neugierde und immer etwas mehr geben als erwartet, waren für uns überall auf dem Campus zu spüren.

Bei unserem Besuch zur Mittagszeit wurden wir nicht - wie oft üblich - in die Kantine eingeladen, sondern mit einem kleinen kulinarischen Highlight überrascht: Fine Dining im eleganten Empfangssaal mit Martin Ashton, dem Deputy Head Pastoral und Lucy Llewellyn, der freundlichen Head of Admissions. Nach spannenden Gesprächen über das Internatsleben und den englischen Fußballclub Arsenal, durften wir den Proben für einen Musikwettbewerb lauschen. Kennen Sie das, wenn die ersten Töne eines Stücks erklingen, und Ihnen läuft eine Gänsehaut über den Rücken? Ja, Musik ist ein großes Thema in Wells. Aber, wie Martin Ashton sagt: „People hang on to stereotypes – but there is so much more beyond music.“

Mehr als nur Spitzen-Musikschule

Die Schule arbeitet seit Jahren daran, dem Ruf zu entkommen, „nur“ eine Spitzen-Musikschule zu sein. Viel Anerkennung gibt es bereits für das exzellente Mathematik-Programm. Und um den Dreiklang perfekt zu machen, entwickelt das Team um Headmaster Alastair Tighe gerade ein drittes Highlight. Das neue Motto heißt dann „Music, Maths & Football“. Für fußballbegeisterte Schüler wird es ab kommendem Jahr etwas ganz Besonderes geben.

Kein Wunder also, dass wir seit vielen Jahren mit Wells Cathedral eng zusammenarbeiten und nicht wenigen Kindern diese Schule empfehlen. Übrigens sind darunter auch solche, die gar nicht unbedingt eine musikalische Chorephäe sind. Doch ausnahmslos alle, die von Bülow nach Wells Cathedral geschickt hat, sind begeistert zurückgekommen.

Wenn Sie neugierig geworden sind, folgen Sie uns und der Musik nach Wells Cathedral.

Das Setting

Fahren Sie mit dem Finger von London über die Landkarte nach Westen bis Bristol und biegen Sie dann nach Süden ab. Nach 30 Kilometern erreichen Sie Englands kleinste Stadt Wells. 12.000 Einwohner, Kopfsteinpflastergassen und eine beeindruckende frühgotische Kathedrale prägen das Bild. Wir sind die rund 200 Kilometer mit dem Zug aus London angereist und kamen nach gut drei Stunden und einer kurzen Taxifahrt in Wells an. Charmant, historisch und ein wenig abgelegen wirkte alles sehr sicher und ruhig auf uns.

Glastonbury, eine Reifeprüfung der besonderen Art

Einmal im Jahr wird die Ruhe jedoch gegen tiefe Bässe eingetauscht. Nämlich dann, wenn im nahegelegenen Glastonbury Englands berühmtestes Musikfestival beginnt. Dann reisen Pop- und Rockgrößen aus der ganzen Welt nach Somerset und verwandeln die verschlafene Landschaft in ein rauschendes Ereignis aus Zeltstädten, Bühnen und hin und wieder auch Matsch. Für die Schüler in Wells Cathedral ist Glastonbury das Highlight nach ihren GCSE-Prüfungen. Wenn sie nach monatelangem Pauken und einem Klausurenmarathon endlich wieder die Nase aus ihren Büchern heben, dann ist Glastonbury die wohlverdiente Belohnung. „Für viele ist es eine Rite of Passage“, sagt Lucy Llewellyn – eine Reifeprüfung der besonderen Art.

1.000 Jahre Schulgeschichte treffen auf modernste Ausstattung

Aber gerade ist normaler Schulalltag und Jo vom Admissions-Team begleitet uns auf unserer Tour. Hinter den alten Natursteinmauern öffnete sich das Gelände der Schule. Ein ehrwürdiger alter Bau, nicht pompös und definitiv kein Harry Potter Anwesen, stattdessen seit Jahrhunderten Garant für Stabilität. Die Schule schaut auf eine über 1.000-jährige Geschichte und schafft es erstaunlich gut, daraus kein verstaubt elitäres Bewusstsein zu generieren, sondern es mit absolut modernen neuen Gebäuden und innovativen Ideen zu verbinden. Das sieht man unter anderem an dem Musikgebäude „Cedars Hall“, das aus wetterfestem, rotbraunem Stahl und großen Glasfronten neben einer mächtigen Atlas-Zeder steht - „Charlie’s Tree“ - von King Charles III. vor fünf Jahrzehnten persönlich hier gepflanzt.   

Das Niveau ist außergewöhnlich hoch

Cedars Hall beeindruckt uns sehr. Seit 2016 ist sie das musikalische Herzstück der Wells Cathedral School und architektonisch wie akustisch ein echtes Juwel. Im großen Aufführungsraum, der Eavis Hall, die eine exzellente Akustik hat und Platz für bis zu 350 Zuhörer bietet, probt gerade ein Oberstufenschüler für einen schulinternen Wettbewerb. Während er in seinen Sportsachen auf der Bühne steht und am Flügel begleitet wird, gehen die Töne seiner Klarinette unter die Haut. Alex Laing, Direktor für Musik, winkt uns ins lichtdurchflutete John Baxter Foyer, um zu erzählen: „Wir musizieren hier auf einem Niveau, das weltweit Maßstäbe setzt. Manchmal vergisst man, wie außergewöhnlich das ist, was wir hier täglich leisten.“ Man sieht ihm an, wie viel Spaß es ihm macht, in diesem sagenhaften Setting zu unterrichten. Neben der Eavis Hall gibt es mehrere hochmoderne Proben- und Unterrichtsräume, ausgestattet mit professioneller Aufnahmetechnik. Hier finden individuelles Coaching, Kammermusik und Masterclasses statt. Kein Wunder, dass Cedars Hall auch als kreativer Treffpunkt von Musikern aus ganz Großbritannien geschätzt wird.

Zur Erholung Fußball mit Freunden

Auf unserem Weg über den Campus kommen wir an dem preisgekrönten Cricketplatz vorbei, der wie ein englisches Gemälde eingebettet in gepflegtes Grün daliegt. Daneben gibt es Tennisplätze, eine Turnhalle mit Kletterwand, ein voll ausgestattetes Fitnessstudio und das große „MUGA“ (Multi-Use Games Area) für Teamsportarten wie Hockey oder Netball. Wer will, kann morgens beim Crosslauf durch die angrenzenden Felder starten oder abends mit Freunden Fußball spielen. Alles ist zu Fuß erreichbar und offen gestaltet.

Wilde Wasserpolo-Schlachten

Auf dem Weg zu zwei Internatshäusern kommen wir an einem kleinen, etwas niedlich wirkenden, überdachten Outdoor-Pool vorbei. Ja, das hier ist wirklich nicht mit Millfield School zu vergleichen, aber immerhin ist der Pool groß genug, um Kajak zu fahren und Wasserpolo zu spielen. „It can be wild“, reagiert Jo auf unsere erstaunten Gesichter und lacht.

Dann führt sie uns in einen älteren Bereich des Schulgeländes. Ehemalige Pferdestelle wurden hier zu einer kleinen Bibliothek und Aufenthaltsbereichen umgewandelt. Gemütlich, freundlich und lebendig geht es hier zu. In den schmalen Durchgängen lernt man zudem schnell, dass man sich seinen Weg nicht freiboxt, sondern mit guten Manieren sehr viel schneller vorankommt.

Helle Klassen mit Blick auf die Kathedrale

Die Lernräume an der Wells Cathedral School verbinden altehrwürdige Architektur mit moderner Ausstattung. In den historischen Gebäuden findet man helle, ruhig gelegene Klassenzimmer mit interaktiven Whiteboards, WLAN und großzügigen Arbeitsplätzen. Viele Räume blicken direkt auf die Kathedrale oder in gepflegte Innenhöfe, was dem Lernen eine fast klösterliche Konzentration verleiht. Die Lehrer arbeiten eng mit kleinen Gruppen, und selbst der naturwissenschaftliche Trakt sieht aus wie ein offenes, gut ausgestattetes Lernatelier.

Historisch, aber gemütlich

Wir kommen an einigen Internatshäusern vorbei, die alle ihren eigenen Charakter haben und entweder auf dem Gelände liegen oder in kurzer Gehentfernung. Einige der Häuser sind in mittelalterlichen Gebäuden aus dem 17./18. Jahrhundert untergebracht. Was vielleicht an der einen oder anderen Stelle an Komfort fehlt, wird durch die enge Gemeinschaft wett gemacht. Zumindest haben wir keine Beschwerden gehört. Wer als Junge sein Quartier im De Salis Haus aufschlägt, sollte zudem nicht zu groß gewachsen sein. Im 14. Jahrhundert erbaut und natürlich über die Jahrhunderte vielfach verbessert und ausgebaut, ist der ursprüngliche Eingangsbereich erhalten worden und dementsprechend niedrig. Kopf stoßen inklusive.

Keine fünf Minuten Fußweg entfernt liegt die Kathedrale der Stadt, so dass sie mit der Schule eine lebendige Verbindung eingeht. Kurz dahinter erstreckt sich Wells, wo die Schüler alles in Reichweite haben und sich trotzdem nicht verloren fühlen.

Was unserer Meinung nach Wells Cathedral zu etwas Besonderem macht

Die Wells Cathedral School ist eindeutig die Schule für Musikbegeisterte und -begabte. Die Ausstattung, das wahnsinnige Angebot und die motivierten Lehrer bringen hier Musik wirklich auf ein anderes Level, was wir so noch nicht erlebt haben.

Was uns besonders beeindruckt ist jedoch, dass Wells Cathedral es schafft, neben dem exzellenten Musikangebot die anderen Bereiche nicht zu vernachlässigen. Mit einem vielfältigen Sport- und einem guten Betreuungsangebot wird die Schule daher zu einem rundum perfekten Paket.

Hinzu kommt das gepflegte Gelände, die Einrichtungen und das lebhafte Durcheinander von neugierigen jungen Schülern auf den engen Wegen der altehrwürdigen Anlagen – alles zusammen für uns ein klares Votum: The kids seem to want to be here.

Das Akademische

Akademisch ist Wells breit aufgestellt und gleichzeitig persönlich. Die Schüler wählen aus über 25 GCSE- und A-Level-Fächern, darunter naturwissenschaftliche Fächer mit starkem Praxisbezug, Sprachen, Kunst, Musik, Wirtschaft, Theater und vieles mehr. Die Lehrer kennen ihre Schüler gut, der Unterricht ist fordernd, aber nie anonym: In der Senior School liegt die durchschnittliche Klassengröße bei etwa 15, in der Sixth Form oft sogar bei nur acht Schülern.

Starke Ergebnisse in den A-Levels

Die Ergebnisse 2024 zeigen, dass das Konzept aufgeht: Fast die Hälfte aller GCSE-Noten lag bei 9–7, ein Fünftel der Mathematiknoten sogar bei 9 Punkten. Auch in den Naturwissenschaften schnitten viele deutlich über dem Landesdurchschnitt ab: Auf A-Level-Niveau erreichten die Schüler im Schnitt über 38 Punkte – das ist stark, auch im Vergleich zu ähnlich ausgerichteten Schulen.

Musik, Mathe, Physik und Religion gern gewählt

In der Sixth Form – vergleichbar der deutschen Oberstufe - stehen über 20 A-Level-Fächer zur Auswahl, darunter auch außergewöhnliche Angebote wie Fotografie, Musiktechnologie, Psychologie, Theaterwissenschaft oder Philosophie und Ethik. Viele Schüler starten mit vier Fächern, reduzieren aber nach zwei Trimestern auf drei. Die meisten absolvieren zusätzlich ein EPQ (Extended Project Qualification). Das ist ein selbstgewähltes Forschungsprojekt, das über mehrere Monate hinweg begleitet wird und auf akademisches Arbeiten vorbereitet. 2023 zählten Musik, Mathematik, Physik und Religion zu den stärksten A-Level-Fächern.

Für begabte Mathematiker gibt es das SMS

Für besonders begabte Mathematiker gibt es das „Specialist Mathematics Scheme“. Ab Jahrgang 7 können Schüler hier über ein Stipendium oder eine schulinterne Empfehlung aufgenommen werden. Sie nehmen an vertiefenden Problem-Solving-Sessions teil, arbeiten mit einem externen Professor zusammen und bleiben gleichzeitig in den normalen Schulalltag integriert. 

Nach der Schule an renommierte Musikuniversitäten

Die meisten Schüler bleiben bis zum Abschluss mit 18 an der Schule – besonders jene, die ein Musikstudium oder ein spezialisiertes Fach wie Medizin oder Naturwissenschaften anstreben. Viele Musik-Spezialisten wechseln danach an renommierte Hochschulen wie die Royal Academy of Music, das Royal College of Music oder die Guildhall School. Andere zieht es ins Ausland – etwa an die Juilliard School oder das Berklee College of Music. 2024 erhielten drei Schüler Angebote von Oxford und Cambridge, sechs begannen ein Medizinstudium, und zahlreiche Absolventen wechselten an Universitäten wie Exeter, Durham, Bristol, Leeds oder Imperial.

Leben neben dem Unterricht

In Wells Cathedral hätten neben Bach, Beethoven und den Beatles sicherlich auch gern Pythagoras und Ronaldo die Schulbank gedrückt. Wieso? Weil sich das Internat wirklich ins Zeug legt, um ein breites Angebot auf höchstem Niveau zu bieten.

Beginnen wir mit der Musik: Ob Klassik, Jazz oder Pop - Musik liegt in der DNA der Schule. Schließlich gibt es nicht nur eine große Anzahl an Übungsräumen, sondern auch in jedem Internatshaus stehen meist mehrere Klaviere, die nur darauf warten, dass sich jemand hinsetzt und kurz was spielt.

Musik liegt in der DNA der Schule

Seriöser wird es dann in den internationalen Meisterklassen, etwa mit Pianistin Dame Imogen Cooper, die mit Schülern an Beethovens Sonaten gearbeitet hat, oder Jazzsängerin Clare Teal, die nach ihrem Konzert gleich noch eine Vocal-Masterclass gab. Es gibt Ensembles, Symphonieorchester, Konzerte und Soloauftritte. Radioauftritte und internationale Tourneen sind für manche ein Highlight ihrer Schullaufbahn. Der Chor der Schule ist sicherlich eins der außergewöhnlichen Markenzeichen von Wells Cathedral, Er ist so alt wie die Kathedrale selbst und seit Jahrhunderten gestalten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit den professionellen Vicars Choral die Gottesdienste. Nicht zuletzt die imposante Architektur und die Akustik des gotischen Baus bleiben für viele Schüler eine prägende Erinnerung fürs Leben.

Sport mit Profis

Doch Wells Cathedral steht eben nicht nur für Musik. Das aktuelle Sportprogramm reicht von Cricket über Hockey, Tennis und Crossläufe bis hin zu Klettern und Fitnessstudio. Ab 2026 startet zudem eine Kooperation mit dem Chelsea Football Club: Ausgewählte Schülerinnen und Schüler erhalten bis zu neun Trainingseinheiten pro Woche unter Leitung eines fest angestellten Head of Football aus dem Chelsea-Team – ergänzt durch Einblicke in Profi-Strukturen. Damit tritt Fußball künftig gleichberechtigt neben Musik und Mathematik als drittes Aushängeschild der Schule an.

Enorme Auswahl an Clubs und Aktivitäten

Auch jenseits von Musik, Mathe-Programmen und Sport bietet die Schule ein erstaunlich breites Spektrum. Über 100 Clubs und Aktivitäten stehen zur Auswahl – von Theater, Debattieren und Model United Nations über Fotografie, Film und Kunst bis hin zu Outdoor Education, wo Segeln, Kajakfahren oder Klettern auf dem Programm stehen. Wer Lust hat, kann in der Schulband spielen, eine eigene Schülerfirma gründen oder in einer der zahlreichen kreativen Werkstätten Neues ausprobieren. 

Soziales Engagement wird auch gefördert

Auch über den Tellerrand zu blicken, wird in Wells gefördert: In der Oberstufe packen die Schüler regelmäßig in der Stadt mit an, basteln und unterhalten sich mit Senioren in einem Altenheim. Zusätzlich sind sie auch ökologisch aktiv: Ein ganzer Jahrgang 10 räumte zusammen mit Lehrkräften Müll in der Umgebung auf, als Teil einer bewusst gelebten Nachhaltigkeit. Diese Aktionen sind keine Einmalprojekte, sondern fester Bestandteil der Schulphilosophie. Ob auf lokaler Ebene in der Stadt oder in Partnerschaften mit Einrichtungen: die Schüler sind eingeladen, die Welt außerhalb der eigenen Bubble kennenzulernen und gleichzeitig etwas zurückzugeben.

Das Internatsleben

Vom Year 9 bis zur Lower Sixth spielt sich das Internatsleben in drei Senior Houses für Mädchen und drei für Jungen ab. Erst in der Upper Sixth ziehen die Schülerinnen und Schüler in ein gemeinsames Haus. Das ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden, der das Zusammenleben auf eine neue Ebene hebt.

Stapelkultur bei den Jungs, Gemütlichkeit bei den Mädchen

Als wir durch die Flure gehen, müssen einige von uns schmunzeln. Wells ist nicht anders als andere Internate: In den Jungenhäusern herrscht dezentes Chaos, geprägt von pragmatischer Quetsch- und Stapelkultur, Betten, die „so halbwegs“ gemacht sind, und Wänden ohne viel Klimbim. Es ist funktional, nicht mehr, nicht weniger. Bei den Mädchen dagegen wirkt alles einladend: Deko steht und hängt an jeder Ecke, die Zimmer strahlen Persönlichkeit aus und sind freundlich und aufgeräumt. Selbst ein geräumiges Dreibett-Zimmer fühlt sich hier noch gemütlich an. Und natürlich stehen überall Klaviere!

Strikte Handy-Regeln

Bei den Handy-Regeln zeigt sich die Schule konsequent. Handys werden nur zwischen 16:30 Uhr und 19:00 Uhr ausgehändigt. „Das führt zu mehr Miteinander“, erklärt Jo und es wirkt. Anstatt am Bildschirm zu hängen, suchen die Schülerinnen und Schüler den Kontakt untereinander, was gerade für Internatsschüler unbezahlbar ist. Dazu kommt der Unterricht am Samstagmorgen, der für internationale Schüler besonders wertvoll ist. Es ist einfach mehr los an der Schule, mehr Austausch und mehr Möglichkeiten, sich einzubringen.

Gute Balance zwischen Tages- und Internatsschülern

Das Verhältnis von Internats- zu Tagesschülern liegt bei drei zu zwei – eine gute Balance, die den Alltag lebendig macht. „Wir sehen, wie selbstverständlich sich beide Gruppen mischen“, so Jo und dies sei besonders für internationale Schüler ein zusätzlicher Vorteil: Wenn sie an einem Exeat-Wochenende nicht in die Heimat reisen können, bleiben sie einfach bei Freundinnen und Freunden. So entsteht Gemeinschaft, die über die Häuser hinausgeht.

Verdict - Für wen eignet sich Wells Cathedral School?

Wenn man Musik liebt, landet man in Wells im Paradies. Es spielt keine Rolle, ob man schon sehr weit ist oder einfach nur herausfinden möchte, wo die eigenen Stärken liegen – hier gibt es unzählige Chancen, sich auszuprobieren. Man kann in Orchestern und Ensembles spielen, Solo-Auftritte wagen oder sich einfach mit anderen austauschen, die genauso musikverrückt sind. Und das Beste: Ob man eher still und konzentriert ist oder gern Neues ausprobiert – Wells gibt einem den Raum dafür.

Doch auch wer seine Leidenschaft weniger in den Notenblättern, sondern in Zahlen, Codes oder kniffligen Rätseln findet, ist hier richtig. In Wells begegnet man Menschen, die Mathe genauso spannend finden, und Lehrern, die fordern, ohne zu überfordern.

Und das Ganze läuft nicht im Elfenbeinturm ab. Man kann glänzen – im Klassenzimmer, auf dem Sportplatz oder auf der Bühne. Wells ist der Ort für Schüler, die keine Schubladen mögen: Hier darf man vielseitig sein, Leistung bringen und trotzdem einfach seiner eigenen Melodie folgen.

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